MEIN ROSENGARTEN

...was bei mir tiefwurzelt ;-)

Ich liebe Rosen - am liebsten in der Erde oder im Topf. Ab und an verlieb ich mich in ein Exemplar und dann kommt es in den Garten oder auf den Balkon. Was gerade angesagt ist ;-) Aktuell habe ich gerade beides. Das heisst ich hab jedes Mal die Qual der Wahl wohin damit. In einen Topf oder Boden?

 

Die Vorteile der Pflanzung in den Boden liegt auf der Hand. Als Tiefwurzler mag das die Rose viel lieber und ich muss weniger giessen. Bei der Topfpflanzung habe ich als erstes das Problem einen genug hohen Topf zu finden, wo sich eine Rose wenigstens halbwegs wohl fühlen kann. Dann muss ich im Sommer ständig giessen - und wer einmal Umzugsmänner so richtig fluchen gehört hat, wenn sie die schweren Töpfe rumwuchten müssen...... 

Auf jeden Fall habe ich festgestellt, dass ich die Übersicht verloren habe. Sprich ich hab mich lange nicht darum gekümmert wie eine Rose heisst. Meist war es einfach Liebe auf den ersten Blick und gut so. Mittlerweile - durch den Garten - sind nun auch noch Wildrosen dazu gekommen und langsam denke ich, wäre es gut, wenigstens halbwegs zu wissen, was im Boden und Töpfen an Rosen wächst. Ich werde hier langsam aber sicher die Rosen aufnehmen und die Liste aktualisieren und die kleinen Galerien mit zusätzlichen Bildern ergänzen.

Ich bin keine "typische" Rosengärtnerin. Ich verliebe mich in eine Rose und pflanze sie, wenn ich ein Plätzchen habe. Dann werden die Pflanzen mehr oder weniger sich selber überlassen. Es gibt Wasser, 1 - 2mal während der Saison Rosendünger, verblühte Knospen werden zurückgeschnitten, wenn sie sich nicht mehr ignorieren lassen und dann wars das. Sprich bei mir überlebt nur, was robust und pflegeleicht ist

Kletterrose "Guirlande d'amour"

Diesen Bienenmagnet habe ich 2020 entdeckt und mich dazu entschlossen extra dafür, einen Rosenbogen aufzustellen. Zum Glück waren die Vermieter einverstanden und jetzt hoffe ich, dass es ihr an dem Platz gefällt. 

Es heisst, sie sei auch für rauheres Klima geeignet - also hoffe ich, dass sie an unserem "windy point" im Garten gedeiht.

Viel kann ich dazu noch nicht sagen, da sie noch nicht solange bei mir ist. Ein paar Hagebutten habe ich stehen lassen - sind richtig niedliche kleine Früchte. Vielleicht hätte ich besser alle weggeschnitten, damit die Kraft in die Wurzeln und die Pflanze selber geht - aber ich denke sie steckt das weg.

Beetrose "Rhapsody in Blue"

Eigentlich wollte ich mit einer Freundin nur ein Gartencenter besuchen, um nach Stauden zu schauen. Die Rhapsody stand schön drapiert am Eingang und ist mir natürlich wegen der speziellen Farbe auch aufgefallen - aber ich wollte widerstehen....

Stauden haben wir gefunden und weil zum Schluss noch ein bisschen Platz im Auto war :D 

Sie kam bei mir in den Boden  als Kontrastprogramm zur gelb-orangen Ghislainde de Felingonde. In ihrem ersten Jahr hat sie bis in den Winter hinein blühen wollen.  Ich bin gespannt, ob sie weiterhin so blühfreudig ist.

Kletterrose "Jasmina"

Die erste meiner "Balkonrosen", die ich von meinem Freund geschenkt gekriegt habe. Die Blüten sind gefüllt und wunderschön. Sie gedeiht in einem taillenhohen Topf, von dem alle Umzugsmänner noch Wochen nach dem Umzuge Albträume haben....

Leider damit ich jene, die am meisten leiden musste die Jahre. Weil ich sie für jeden Umzug wieder ganz böse zurück schneiden musste. Ich hoffe nun hat sie Zeit sich zu erholen und ich finde noch einen Schnitt, wie ich den mittlerweile doch eher verwirrenden Wuchs in den Griff kriege.

Auf jeden Fall ist sie recht robust ;-) und hat auch kaum Probleme mit Blattkrankheiten, sprich Pilzen.

Zwerg-Kletterrose "Starlet Alina"

Ein glücklicher Zufallsfund, der Freude macht. Die kleine Kletterrose ist speziell geeignet für den Topf und somit für Balkon und Terrasse. Sie ist robust, anspruchslos und macht einfach nur Freude. Eine klare Empfehlung für Topfgärtner.

 

Nicht mal eine Rosenschere zum Entfernen der Knospen werden benötigt, weil die "Kleine" sozusagen "selbstreinigend" ist.

 

Die verblühte Knospen fallen selbständig ab - oder spätestens bei einem Windstoss. Sie stand bei mir schon im Halbschatten bei der Klematis und hat geblüht wie wild und auf dem offenen Balkon in der Sonne und fand es genauso toll.

Beetrose "Julia Child"

Eine muntere und unkomplizierte Dauerblüherin, wird im geöffneten Zustand auch gerne von Bienen besucht wird. Die Knospe ist erst eher orange. Mit dem wachsen und öffnen changiert die Blüte bis zu einem angenehmen Gelbton.

Bei mir wächst Julia im Beet und verblühte Knospen werden grosszügig zurückgeschnitten, was sie mit einer reichen Blühte dankt. Sie kriegt keine Spezialpflege, sondern das, was die anderen Beetbewohner auch abkriegen.

Die Hagebutten lasse ich sie nicht bilden. Ich habe genug andere Rosen, die das übernehmen und den Gartenbewohnern durch den Winter Vitamin-C liefern.

Strauchrose "Jacqueline du Pré"

Eigentlich bin ich in Ettenbühl durch die Pflanztische getigert auf der Suche nach einer "Sweet Pretty". Entdeckt habe ich dabei die "Jacqueline du Pré" - und dann hats gefunkt ;-)

Die Blüten verzaubern mich jedes Mal aufs Neue und erinnern mich immer wieder an den tollen Geburtstags-Ausflug mit meinen Lieblingsmenschen.

Die Jaqueline ist etwas anfällig auf Blattkrankheiten. Sie wurde zwar als sehr widerstandsfähig ausgelobt, aber vielleicht würde sie im Boden besser gedeihen. Ich kann mich nur nicht dazu durchringen. Ich werde  wohl vorher noch zu "Schachtelhalmschleuder" ;-)

Beetrose Rose der Hoffnung

Die Rose der Hoffnung ist eine Wundertüte. Bereits 2mal war ich an meinem Geburtstag zum Landhaus Ettenbühl gefahren und ein Mitbringsel war eben dieses Schmuckstück. 

Die Rose ist ein Dauerblüher und eine wahre Kämpfernatur. Sie übersteht Lauskolonien bis die Blattlauslöwen auftauchen und die Meisen das Buffet entdeckt haben, lässt sich von Blattkrankheiten nicht schwer beeindrucken und hat eine beeindruckende Wuchsform - oder es liegt an meinem Schnitt... ;-) wunderschön kompakt und buschig - im Topf.

Zu Beginn war ich mir nicht sicher, ob die "Liebe anhält" - aber mittlerweile hat es mir den Ärmel so richtig reingenommen :D

Beetrose "Novalis"

Mit ihrer aussergewöhnlichen Farbe, fällt die Blüte automatisch auf. Die Farbe wirkt vor allem im Halbschatten extrem. Wenn die Sonne richtig auf die Blüte scheint, schwindet der Effekt etwas (siehe Bild 2).

Die Novalis kommt bei mir im Topf - ist jedoch als eine meiner ältesten Topfrosen gerade etwas mitgenommen von den ständigen Standortwechseln. Ansonsten ist sie recht robust und ihr dunkles Laub zeigt kaum Schadbilder.

 

Die fiesen Blattläuse und letztes Jahr noch zusätzlich Zikaden waren ihr etwas zu viel. Mal schauen wie gut sie sich erholt. Es gab kaum intakte Blüten letztes Jahr, da die Meisenpolizei auch zu spät angeflogen kam. 

Beetrose "Lovely Fairy"

Ich habe nun das zweite Mal einen Garten, wo die Vermieter mich mehr oder weniger machen lassen. Wenn dabei eine Rose auf keinen Fall fehlen darf, dann ist es die kleine Fee. 

 

Die "Lovely Fairy" bezaubert jedes Beet mit ihren tollen Blüten. Die Bienen sind hellauf begeistert und ich auch ;-) 

Robust, wuchs- und blühfreudig - die perfekte Beetrose für Rosengarten-Anfänger und "Passiv-Gärtner". Eine wirklich super Beetrose, die ich wärmstens empfehlen kann. Ich habe mehrere Stöcke im Garten verteilt und sie gedeiht überall. Ob mit der Guirlande d'amour am "windy point", im Bord oder auf der Baumscheibe.

Kletterrose "Camelot"

Die gesprenkelte Rose ist mir sofort aufgefallen - als ich den Namen sah, war klar dass ich nicht widerstehen kann. Die anfängliche Begeisterung wird zur Geduldsprobe. Offensichtlich wird es die erste meiner Rosen sein, die sich richtig Zeit lässt und ich 3 Jahre warten muss, bis  was geht.

 

Daher ist das Bild auch von einer Rose vom Pflanztisch und nicht aus dem Garten. Ich hoffe, dass ich bald mehr Bildmaterial vom eignen Exemplar habe. Sie teilt sich den Rosenbogen mit der Guirlande d'Amour, welche von der Schattenseite her loslegt. Ich befürchte das kleine weisse Powerbündel hat bis dahin den Rosenbogen für sich eingenommen.  

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