JAHRESZEIT SPAETHERBST

..die ersten Schneeflocken zeigen sich...

Der Winter steht vor der Tür und jetzt ist die letzte Gelegenheit die Pflanzen und Kübel ordentlich für die kalte Jahrezeit vorzubereiten und sie sicher zu stellen.

Arbeiten im Spätherbst

  • Wetter - jetzt sollten alle empfindlichen Pflanzen ihren Bedürfnissen entsprechend geschützt an ihrem Überwinterplatz stehen.
     

  • Zwiebelpflanzen - solange es noch kein Bodenfrost gab oder unmittelbar bevorsteht könnten die allerletzten Tulpenzwiebeln in den Boden gesteckt werden.
     

  • Winterschutz - Speziell auf dem Balkon mit vielen Töpfen muss die "Einwinterung" jetzt vorwärts gehen. Pflanzen und Töpfe werden nach Winterschutzbedarf sortiert und 
     

  • Vermehren - wer noch Pflanzen hat, welche vermehrt werden sollen, kann nun mittels Steckhölzer für Neuzugänge sorgen. Die Stecklinge ebenfalls gut vor der Winterkälte und Wintersonne schützen. Für die Stecklingsvermehrung saubere Ruten von den bestehenden Pflanzen abschneiden (sauberer Schnitt!) und beim Stecken in die Töpfe die Steckhölzer nicht verkehrt in die Erde pflanzen ;-) Geeignet für die Vermehrung sind zum Beispiel Rosen und auch Beerensträucher.
     

  • Gräser - wenn wer Gräser auf dem Balkon oder Terrasse hat, dann sollten diese nun zusammengebunden werden. Damit ist die empfindliche Mitte der Grösser vor Kälte geschützt sind und allfälliger Schnee erdrückt die Pflanze nicht. Am Besten schneidet man die Gräser gar nicht , sondern "bündelt" sie einfach und stutzt die Pflanzen erst im Frühling zurück.
     

  • Veredelungen schützen - wer veredelte Rosenbäumchen und ähnliches hat sollte darauf achten, dass die Pflanzen richtig gut und stabil verpackt werden. Die Veredelungsstellen sollten auf jeden Fall mit eingepackt werden und die zarten Stämmchen am besten auch. Dabei geht es weniger um die Kälte wie um Sonnenschutz, damit die Pflanze von allfälliger Sonne nicht ausgetrocknet wird.
     

  • Vogelfutterstelle - wer gerne Vögel durch den Winter füttert sollte sich schon mal Gedanken über den Platz der Futterstelle machen. Wenn alle Pflanzen dick eingepackt sind, lassen sich die Töpfe nicht mehr so gut verschieben. Noch haben die Vögel in der Natur ausreichend Beeren und Körner - zumindest in ländlicher Umgebung auf sicher - und benötigen noch kein Futter. Eigentlich hilft man den gefiederten Zwitschern erst mitte/ende Winter wirklich, wenn die Nahrungssuche sich schwierig gestaltet und rar wird.
     

  • Giessen - auch während der Wintertruhe der Pflanzen benötigen diese Wasser. Speziell die winterharten, immergrünen Pflanzen sollte man keinesfalls vergessen. Nur an frostfreien Tagen giessen!